Biedermeier & Vormärz : Die schwarze Spinne.

Die schwarze Spinne.

EUR 3,10


Kommentare zur Schwarzen Spinne - In der Novelle Die schwarze Spinne geht es um ein Dorf, dass durch einen Pakt mit dem Teufel von einer Spinnenplage heimgesucht wird. Die Geschichte hat zwei Binnenerzählungen, die Handlung der ersten ist interessant und spannend, doch die zweite ist langweilig, da fast das selbe wie in der ersten passiert. Durch die vielen altertümlichen Wörter ist der Text schwer zu verstehen. Außerdem ist die Handlung unzeitgemäß, da die Rolle der Frau nur in Verbindung mit Unglück steht. Da der Autor Jeremias Gotthelf Pfarrer war, sind viele religiöse Elemente in die Geschichte eingeflossen, wie z.B. die Taufe. Doch für kleinere Kinder ist die Novelle nicht zu empfehlen, da sie an manchen Stellen sehr gruselig ist.Von Anika Ostermeier und Clarissa Schwermann

Rezension der schwarzen Spinne - In der Novelle Die schwarze Spinne wird die Geschichte eines Dorfes erzählt,das aus Not einen Pakt mit dem Teufel eingegangen ist.In der Geschichte wird die Natur und das wechselnde Wetter sehr genau beschrieben und man kann sich das meiste ziemlich genau vorstellen. Die christliche Vorstellung spielt in der Novelle eine große Bedeutung, da der Autor Jeremias Gotthelf auch Pfarrer war. Außerdem bilden die heitere Rahmenerzählung und die grausige Binnenerzählund einen guten Kontrast zueinander und sie ist sehr spannend und daher lesenswert.Die Novelle ist aber durch reichliche Wiederholungen und extrem ausgeschmückter Sprache sehr schwierig zu lesen und daher in unseren Augen nicht sehr empfehlenswert.Jakob Sutka und Marco Köpff

Packendes Horror-Gleichnis aus dem 19. Jahrhundert - Das Grauen, wie man es sich schrecklicher nicht vorstellen kann, erreicht zu Beginn des 19 Jahrhunderts ein kleines Schweizer Bauerndorf. Die Bauern stehen unter der Knechtschaft grausamer Rittersleute, die von ihnen das unmögliche Verlangen. Um nicht ins komplette Verderben zu stürzen gehen sie einen Pakt mit dem Teufel ein, der im Gegenzug die Seele eines ungetaufen Kindes verlangt. Als ihm dies verwehrt wird verwandelt sich die Frau, welche in Persona den Pakt eingegangen ist, auf packende und dramatische Weise in eine schwarze Spinne, die Tod und Verderben über das Dorf bringt. Am Ende siegt das Göttliche, aber wie in einem guten Horrorroman bleibt offen, ob das Grauen nicht doch zurückkehren kann. Eingebettet in den christlichen Hintergrund wird das der Fall sein, wenn die Menschen ihre christlichen Tugenden und Pflichten erneut vergessen. Eine spannende Novelle aus dem Jahr 1842, ohne mahnenden Zeigefinger, die auch heute noch gut zu lesen ist. Der Mix aus fast schon modern anmutender Phantasygeschichte und Heimatroman ist packend und die sehr menschliche Darstellung der Bauern fasziniert. Voller Angst sind sie zu fast allem bereit, um dann nach vermeintlicher Erlösung sehr schnell alles zu vergessen und jede Schuld nur noch beim anderen zu suchen. Vier Sterne und nicht fünf, da der Sprachstil doch sehr lokal ist und man öfter mal nachschlagen muß um zu verstehen, was eigentlich gemeint ist. Und auch vier Sterne, weil die absolute Spannung dann doch nicht aufkommt. Gotthelf konkurriert heutzutage im Genre Spannung oder gar Horror einfach mit anderen Medien und Meistern als es zu seiner Zeit der Fall war.

Packendes Horror-Gleichnis aus dem 19. Jahrhundert - Das Grauen, wie man es sich schrecklicher nicht vorstellen kann, erreicht zu Beginn des 19 Jahrhunderts ein kleines Schweizer Bauerndorf. Die Bauern stehen unter der Knechtschaft grausamer Rittersleute, die von ihnen das unmögliche Verlangen. Um nicht ins komplette Verderben zu stürzen gehen sie einen Pakt mit dem Teufel ein, der im Gegenzug die Seele eines ungetaufen Kindes verlangt. Als ihm dies verwehrt wird verwandelt sich die Frau, welche in Persona den Pakt eingegangen ist, auf packende und dramatische Weise in eine schwarze Spinne, die Tod und Verderben über das Dorf bringt. Am Ende siegt das Göttliche, aber wie in einem guten Horrorroman bleibt offen, ob das Grauen nicht doch zurückkehren kann. Eingebettet in den christlichen Hintergrund wird das der Fall sein, wenn die Menschen ihre christlichen Tugenden und Pflichten erneut vergessen.Eine spannende Novelle aus dem Jahr 1842, ohne mahnenden Zeigefinger, die auch heute noch gut zu lesen ist. Der Mix aus fast schon modern anmutender Phantasygeschichte und Heimatroman ist packend und die sehr menschliche Darstellung der Bauern fasziniert. Voller Angst sind sie zu fast allem bereit, um dann nach vermeintlicher Erlösung sehr schnell alles zu vergessen und jede Schuld nur noch beim anderen zu suchen.Vier Sterne und nicht fünf, da der Sprachstil doch sehr lokal ist und man öfter mal nachschlagen muß um zu verstehen, was eigentlich gemeint ist. Und auch vier Sterne, weil die absolute Spannung dann doch nicht aufkommt. Gotthelf konkurriert heutzutage im Genre Spannung oder gar Horror einfach mit anderen Medien und Meistern als es zu seiner Zeit der Fall war.

Eine unheimliche Novelle! - Die Novelle Die schwarze Spinne von Jeremias Gotthelf besteht aus einer Rahmen- und einer Binnenhandlung. In der Rahmenhandlung wird zunächst eine Taufe geschildert. Beim Essen fragt dann jemand, was es mit einer schwarzen Säule am Haus auf sich hat, da sie äußerst hässlich wirkt. Das veranlasst den Großvater dazu, die Geschichte über die schwarze Stimme zu erzählen, welche es wirklich in sich hat.Aus Verzweiflung nehmen die Bauern, die vor vielen Jahren in dem Ort gelebt haben, die Hilfe des Teufels an, der in Gestalt eines grünen Jägers zu ihnen kommt. Er fordert ein ungetauftes Kind, er besiegelt den Pakt mit einen Kuss, den er Christine, einer Bauersfrau, gibt. Die Leute weigern sich aber, ein ungetauftes Kind herzugeben. Schließlich verwandelt sich Christine in eine Tod bringende Spinne, die das ganze Dorf heimsucht. Der Schrecken im Dorf vor der Spinne, die immer ohne Ankündigung auftaucht und tötet, ist auf den Seiten 80-88 (Reclam) wirklich ausgesprochen unheimlich beschrieben und gehört zu dem Gruseligsten, was ich je gelesen habe, und da sind viele Horrorromane darunter! Eine mutige Frau sperrt die Spinne ein.Gottesfurcht tritt nach Einfangen der Spinne im Dorf ein, doch 200 Jahre später sind die guten Vorsätze längst vergessen, die Sitten verfallen. Ein dummer Knecht befreit die Spinne, die weiter mordet. Wieder wird die Spinne eingefangen, Gottesfurcht kehrt erneut ein. Der Schrecken, den die Spinne bereitet, bekehrt die Menschen zu einem gottesfürchtigen Leben. Die Botschaft der Novelle ist demnach, dass man sich nicht mit dem Teufel einlassen und gottesfürchig, bescheiden leben soll.Oftmals wurde von einigen Renzensenten angemerkt, dass eine sehr alte Schreibweise gewählt wurde. Das habe ich nicht als schlimm oder störend empfunden, die Novelle ließ sich wirklich leicht. Eine schöne Sage, die man ruhig lesen kann!




Die schwarze Spinne.